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Nun, nachdem wir seit Veröffentlichung der Gewässerschutz-Seiten von unseren Konfliktpartnern je nach Niveau als “Nestbeschmutzer”, “Querulanten”, “notorische Nörgler”, “Besserwisser”, “Idioten”, “Grüne”, ”Lügner” oder “Fälscher”, beschimpfte wurden, nehmen wir mit Freude zur Kenntnis, dass sich doch etwas bewegt. Mittlerweile nimmt die Zahl der Besprechungen, Ortstermine, Begehungen und auch der Gerichtstermine, zu denen wir Gewässerschutzaktivisten (ein-)geladen werden, zu. Wir erhalten Gelegenheit in solchen Veranstaltungen unsere Positionen darzulegen und unser Wissen in behördliche Entscheidungen einfliessen zu lassen und unser Wissen und unsere Erfahrungen auch in den Medien vorzustellen. Hierfür sind wir dankbar und diese Entwicklung erfüllt uns natürlich mit einer Zufriedenheit, die die oben beschriebenen Attributionen ausgleicht.
Bedauerlich finden wir die Sturheit und Ignoranz mancher Gewässernutzer, auf die wir zugehen und versuchen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen - wenn es sachlich und ruhig geführt wird. Da wir der Natur und den Gewässern helfen wollen, lassen wir uns davon nicht zurückschrecken und stellen gelegentlich auch unsere Konfliktbereitschaft und Konfliktfähigkeit unter Beweis. Veränderungen sind dann leider oft nur durch öffentlichen Druck oder schlimmstenfalls durch Anzeigen bei den zuständigen Behörden zu bewirken. Viel lieber suchen wir aber das Gespräch, in dem wir uns mit den Gewässernutzern austauschen können und selbst viel dazulernen
Wir haben in den vergangenen Jahren eine Reihe von Dingen in Bewegung gebracht, von denen wir Ihnen hier nur die Wichtigsten vorstellen:
Wir gönnen uns auch etwas Eigenlob: Erfreulich ist nämlich unsere Beobachtung, dass mittlerweile Behörden und Fachfirmen in ihren Fortbildungsveranstaltungen und Seminaren die Inhalte der Vorträge, Führungen und Publikationen vermitteln, die schon früh in den 90er Jahren zu unserem Repertoire gehörten. Es gelingt ihnen, das gar nicht mehr so neue ökologische Denken in die Köpfe der Mitarbeiter zu bringen und in deren Handeln einfließen zu lassen. Wir glauben, dass wir zumindest im hiesigen Raum nicht ganz unschuldig an dieser Entwicklung sind.
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