Ruwerprojekt

1. Gewässerprojekt Ruwer und Nebenbäche

Das Ruwer-Einzugsgebiet liegt zwar außerhalb des Aktionsbereiches der Eifler Gewässerschützer, es ist aus unserer Sicht jedoch derart vorbildlich, dass wir allein an wirtschaftlicher Entwicklung orientierten Eifler Politikern und Verwaltungschefs dieses Projekt nur als Lehrstück empfehlen können.
Ziel dieses Gewässerprojektes war die Erhaltung, Entwicklung und Sicherung der naturnahen Gewässer- und Auenlandschaft entlang der Ruwer und ihrer Nebenbäche. Die vier Projektträger, der Landkreis Trier-Saarburg, die Verbandsgemeinden Kell am See und Ruwer sowie die Stadt Trier haben hier eng mit Bund und Land zusammengearbeitet und es verstanden, Interessenkonflikte mit Anwohnern, Waldbesitzern, Landwirten und Angler intelligent zu managen und das Projekt zum Erfolg zu führen. Anders als die Kreisverwaltung Bitburg-Prüm und die Verbandsgemeinde Irrel, die im Rahmen ihrer Tourismusförderung unter dem Motto “Lust auf Natur” mit den Irreler Wasserfällen eines der wertvollsten Gewässerökosysteme der Eifel einem gnadenlosen Kanutourismus opferten und der totalen Zerstörung preisgeben, haben es die Projektträger des Gewässerprojekt Ruwer und Nebenbäche verstanden, in den empfindlichen Bereichen einen sanften Tourismus zur fördern. Ein außerordentlich gut gemachtes Informationspaket mit Broschüren, Faltblättern zu Themenrundwanderwegen, Informationstafeln und einer Wanderausstellung leitet die Besucher durch die Naturlandschaft und informiert über die Ziele und Aktionsbereiche des Projektes.

Informationen können angefordert werden bei der Projektleitung Gewässerprojekt Ruwer, Frau Haas, Tel. 0651-715 128 oder Herrn Rommelfanger, Tel. 0651-715 311.

Im Internet finden sie Informationen zum Projekt und zur Ruwer unter folgenden Adressen:

http://www.bfn.de/02/020301_ruwer.htm

http://www.regentum.de/tv_heidermuehle.htm